Rückreise

Der Rückflug von Cairns nach Brisbane hatte Verspätung. Dann noch am falschen Band auf den Koffer gewartet und der International Airport ist ’ne Meile weg. Anschluss nach Dubai verpasst. Na super.

Aber wo Schatten ist, ist auch Licht. Diesen Sonnenaufgang gab’s als Entschädigung in Singapur am darauf folgenden Morgen.

IMG_3391Und so waren wir nur sechs Stunden später als erwartet in Hamburg gelandet.

Regen

Mit Regenfällen zum Ende unserer drei Wochen, will uns Australien den Abschied erleichtern. Ansonsten hatten wir immer gutes Wetter und eine tolle Zeit here in Downunder.

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Still chillin‘

Wir genießen die Zeit hier so sehr, dass niemand Lust verspürt, diesen Blog auf dem Laufenden zu halten. Entschuldigung. Kameras haben wir auf unseren täglichen Ausflügen dabei, und es wird wieder eine wunderbare bebilderte Zusammenfassung geben.

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Morbider Charme

Andere Länder, andere Sitten – auch wie sie ticken… Auf fast jedem Grund ein Hund. Aber spazieren geht hier kaum jemand mit seinem Vierbeiner. 😔 Oder sie machen’s heimlich – nachts. 😉
Viele Dinge lässt man hier unverhältnismäßig doll verfallen, was oft sehr verträumt oder gar mystisch anmutet. Das Wetter tut sicher sein Übriges.

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Kuranda

Heute sind wir nach Kuranda gefahren. Mit der Skyrail, wie man die Seilbahn hier nennt. Über dem Dach des Regenwaldes hinweg. Kuranda liegt am Barron River, der zu dieser Jahreszeit nicht viel Wasser führt. Die Barron Falls waren daher zu einem unspektakulären Rinnsal geschrumpft.
Nach einem Bummel über Kurandas Market, wo die Kinder ALLES kaufen wollten, was Touristen so angeboten werden kann, besuchten wir Di, die 3 km entfernt ein Haus im Regenwald hat.

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Wir wurden erwartet und fürstlich bewirtet. Thank you Di.

Hundesitter

Uns ist am Morgen ein gutmütiges Hundemädchen zugelaufen. Amber. Eine Telefonnummer stand auch auf dem Halsband. Die Exfreundin berichtet, der Halter arbeite in der Mine im Inland für 14 Tage und hat anschließend 14 Tage frei. Dann kommt er nach Hause.

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Indessen waren die Eltern des Halters gekommen. Sie haben nichts dagegen, wenn die Kinder sich den Hund für 2-3 Stunden pro Tag „ausleihen“. Der Nachbar des Minenarbeiters mit Hund, ein drahtiger Mitfünfziger mit Rauschebart und einem halben Dutzend Harleys im Carport, gibt uns spontan eine Hundeleine mit, als wir die Amber holen.

Im Zoo

Heute waren wir wieder im Zoo gleich um die Ecke. Kein besonders großer Zoo mit überwiegend einheimischen Tieren. Befremdlich fand ich die Spinnen, die am Wegesrand und im Streichelgehege ihre Netze gespannt hatten. Deren Körper allein so groß war wie mein Handteller.

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Spinne mit anti-Autofocus. 😉
Wie ich gerade von der Meema höre, gehört die Spinne zur Familie der Golden Orb. Diese spinnen die stabilsten Netze, denn sie haben’s auf Vögel abgesehen. Giftig.

Fernweh Ende

Zwei Jahre sind nun mehr als rum. Nun sitzen wir hier am Hamburg Airport und warten auf den Abflug nach Cairns über Dubai, Kuala Lumpur und Melbourne. Nach dem Stress der Vorbereitungsphase, steigt gerade ein bisschen Urlaubsstimmung in mir auf. Leichte Entspannung am Terminal C05. Abflug um 15:25.

Über den Wolken ist es eng. Die Luft ist schlecht und klimatisiert. Das Essen erinnert nur in Form und Farbe entfernt dem, was man sonst zur Verbrennung zu sich nimmt. Das Bier synthetisch. Das Beamen ist sicher schon erfunden, wäre aber ein Schlag ins Gesicht des Arbeitsmarktes und findet erst seine Einführung, wenn der letzte Tropfen fossiler Brennstoffe verglüht ist.

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